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OUTSTANDING ARTIST AWARD, ARCHITEKTUR 2016

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Ausstellung

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leer21.10.2015 bis 29.01.2016

leerVeranstaltungsort: afo architekturforum oberösterreich

Öffnungszeiten Ausstellung: Mi–Sa: 14.00 – 17.00, Fr: 14.00 – 20.00 Uhr
Schließzeit: 21. Dezember 2015 – 6. Jänner 2016

Kuratorischer Rundgang mit Franz Koppelstätter und Dagmar Schink
Do 29. Oktober 2015, 18.30
Fr 15. Jänner 2016, 15.00
Anmeldung unter: office@afo.at

Eröffnung mit Konzert von POSTMAN

Konzipiert von Franz Koppelstätter und Dagmar Schink
Ausstellungsplanung und Produktion gemeinsam mit Ulrich Fohler


Beteiligte KünstlerInnen
AllesWirdGut, Clemens Bauder und Gregor Graf, Cäcilia Brown, Ruth Coman | Eva Mair | Isabel Zelger, Lorenz Estermann, Ulrich Fohler, gaupenraub+/-, Michael Heindl, Linde Klement, Thomas Kluckner und Leonhard Müllner, Nina Valerie Kolowratnik | Birgit Miksch | Johannes Pointl | Lea Soltau | Jasmin Stadlhofer | Anton Wagner und Mario Weisböck, Paul Kranzler, Melanie Leitner, Katharina Anna Loidl, Juan Muñoz, POSTMAN, Antje Seeger


Rand – anders als Grenze – ist keine klar definierte Zone, vielmehr bildet er einen diffusen Raum, der aus den Überlagerungen benachbarter Bereiche entsteht. Der Rand ist mehr als nur eine Berührungsfläche, er hat an sich schon räumliche Eigenschaften. Ihm eigen sind Charakteristika wie Heterogenität, Wandelbarkeit, Widersprüchlichkeit.
Der Rand ist konfliktgeladen, aber auch verbindend, unbeachtet und durchlässig. Dort finden Begegnungen statt, es entwickelt sich Neues und entsteht Unerwartetes.

Am Rand finden sich Potentiale, die im Augenwinkel passieren, ohne zwingend in den Fokus der Aufmerksamkeit zu gelangen, denn je näher wir den Rand betrachten, desto weiter rückt er in die Ferne. Genau deshalb wollen wir hinschauen und Phänomene aus unterschiedlichen Perspektiven beobachten. Wem begegnen wir auf unseren Streifzügen durch den Rand?
Es sind Akteurinnen und Akteure aus Architektur, Kunst, Urbanistik, Musik und Kartografie, die Grenzen überschreiten und sie dadurch zu Rändern machen. Sie übersetzen ihre Beobachtungen in eine Sprache, die wir in der Ausstellung lesen können. In der Auseinandersetzung mit den Arbeiten gehen wir nicht zum Rand hin, sondern vom Rand aus.

Das Zusammentreffen unterschiedlicher Bereiche generiert neue Bilder. Wir erkennen Bewegungsmuster, die sonst verborgen bleiben. Es wird deutlich, dass Notwendigkeiten und Prioritäten sich verschieben und taktisch anders mit Gegebenheiten umgegangen werden kann. Szenarien nehmen Gestalt an, zeigen mögliche Handlungsweisen und einen neuen Blick auf alltägliche Fragestellungen.

Kreatives Potential wird frei, wenn sich Menschen begegnen, die für gewöhnlich nichts miteinander zu tun haben. Lebensformen, die in einer homogenen Umgebung so nicht entstehen würden, werden denkbar und auch praktiziert. Das geschieht aus einer Haltung heraus, die den Rand nicht als Problem, sondern als Bereicherung begreift.

Durch die kritische künstlerische Auseinandersetzung können Relationen und Größenverhältnisse anders bewertet und umgedeutet werden. Und nicht zuletzt erlaubt uns dieser Ansatz Dinge darzustellen, die es noch gar nicht gibt, die aber Teil unserer Zukunft sein können.

Die gezeigten Arbeiten der Ausstellung bereichern unsere Wahrnehmung, indem sie uns neue Betrachtungsweisen und Blickrichtungen ermöglichen.



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Lorenz Estermann, LAST REFUGE 1, 2014 • Lorenz Estermann, LAST REFUGE 1, 2014
Lorenz Estermann, LAST REFUGE 1, 2014

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